Hi! und               Ich bin Stefanie.

Es freut mich, dass du hier bist! Nochmal herzlich willkommen! 

​Wieso es diesen Blog gibt?

Es ist Donnerstag der 12. April 2018, genauer gesagt 21:30 Uhr MESZ und ich habe kurz gesagt: Lust darauf! Ich konsumieren tagtäglich so viele Inhalte on- und offline, dass ich so langsam ein Ventil brauche, damit nicht alles kunterbunt in meinem Kopf zirkuliert. 

Ich möchte interessante Themen für mich festhalten und strukturieren. Hauptsächlich jedoch mit anderen Menschen teilen, um über einen interaktiven Austausch neue Perspektiven einnehmen und neue gedankliche Erfahrungen machen zu können.

"Always pass on what you have learned." – Yoda  

Zurzeit bin ich Teilzeit Studentin, Teilzeit Arbeitnehmerin und seit kurzem erlebe ich weitere Freude bei meiner Weiterbildung zum Systemischen Coach. In meiner übrigen Zeit probiere ich leidenschaftlich gerne neue Dinge aus! Konstanten hingegen sind gemeinsame Zeit mit lieben Menschen, kochen und ausprobieren, reisen, Yoga (nicht nur auf der Matte, sondern auch tatsächlich viel im Kopf), mit meinem Rennrad meine Wahlheimatstadt erkunden und es zu genießen auch einfach mal nur Löcher in die Luft zu starren.

Ich wünsche Dir nun viel Spaß beim Stöbern und Spuren hinterlassen!

Herzliche Grüße und auf bald!

"Whatsapp wurde erfolgreich deinstalliert. Du kannst nun mit 'Beenden' abschließen."

Echte zwischenmenschliche Kommunikation vs. tippen: meine Erfahrungen mit Digitalem Detox und jetzigen Gedanken über den Ausstieg aus der virtuellen Kommunikation.

Glück und Zufriedenheit

                                       hatte ich kürzlich wieder ein richtig gutes Gespräch. Wir sitzen im Auto und rollen so mit der Blechkarawane mit, die uns auf der Berliner Avus umgibt. Wir sprechen über verschiedene Dinge, die uns gerade beschäftigen und stellen fest, dass wir beide an einem Punkt angekommen sind, an dem wir keine Lust mehr auf die Art und Weise haben, wie heutzutage überwiegend kommuniziert wird. "Ich mache das jetzt genauso wie du, ich schalte tagsüber meine Handychats auf Arbeit aus. Was verpasse ich denn schon? Wenn was wichtig ist, soll man mich anrufen.", startet meine Freundin in die Gesprächsepisode. Ich werde direkt hellhörig, denn mich beschäftigt dieses Thema schon seit geraumer Zeit. Wir stellen fest, dass uns das Gefühl der spürbaren Verbundenheit zu unserem Umfeld wichtig ist und uns WhatsApp einfach nur noch abnervt. Ersteres ist nichts Neues, das wissen wir, aber der globale Trend zur virtuellen Kommunikation und der daraus entstandene Sog, beginnt diese Gefühl aufzulösen. "Ich möchte mich offen und persönlich über das austauschen, was mich im Kern beschäftigt. Dazu brauche ich eine vertrauensvolle Situation mit Mimik & Gestik und eine Art 'Inselzeit' im turbulenten Alltag", meine ich zu meiner Freundin und frage "Was kann passieren, wenn man einfach aussteigen würde?" "Hm. Eine gewisse Art der Abgeschiedenheit vielleicht? Man bekäme nichts mehr mit, sobald man nicht mehr in den ganzen Gruppenchats involviert ist", kommt es von der Fahrerseite. "Ganz ehrlich, ich bin in diesen ganzen Gruppen und habe trotzdem nicht das Gefühl 'dabei zu sein'. Ich schaffe es in meinem Alltag gar nicht Nachrichten zeitnah, geschweige denn, überhaupt zu lesen. Ich fühle mich von den ganzen ungelesenen Nachrichten auf meinem Handy gestresst und will mich gar nicht mit dem ganzen Berg auseinandersetzen. Mitunter lasse ich die Gruppen eine Entscheidung treffen und notiere mir am Schluss den Treffpunkt und die Uhrzeit". Das ist eigentlich nicht meine Art und ich habe bereits ein schlechtes Gewissen wegen meines Verhaltens entwickelt: ich bin leidenschaftlich gerne aktiv an Planungen beteiligt, kommuniziere super gerne mit allen, höre Wünsche oder Stimmungen heraus und freue mich, wenn tolle Pläne entstehen. Aber gegenüber diesen ganzen virtuellen Kommunikationen habe ich eine ganz starke Abneigung entwickelt.

die Masse an Nachrichten führt bei mir zur gedanklichen Überforderung

die Unpersönlichkeit der digitalen Kommunikation und das Gefühl des "chronischen Hinterherhinkens
löst bei mir ein Identifikationsproblem aus


 

An dieser Stelle möchte ich einen kurzen Zeitsprung zum Anfang des Jahres machen: ich war eine Woche lang zum Heilfasten an der Ostsee und habe mich für einen zusätzlichen Digitalen Detox entschieden. Ich hatte in dieser Woche nichts verpasst! Wenn etwas Wichtiges gewesen wäre, hätte man mich über die Rezeption des Hotels erreichen können und meine Urlaubsbilder des schön verschneiten Ostseestrandes konnte ich nach meinem Urlaub freudig in geselliger Runde beim Abendessen zeigen.

 

Digital Detox ausprobiert und für sehr gut empfunden.

Mitte Juni dann, hatte ich mich auf meiner Rückfahrt von einem Kurzurlaub (wieder) an der Ostsee, aus einem drängenden Bedürfnis heraus dafür entschieden Folgendes an meine WhatsApp-Community zu schreiben:

Mit einer guten Freundin

Somit habe ich meinen aktiven Rückzug aus der virtuellen Kommunikation eingeläutet und für diese Entscheidung überraschend viel Zustimmung, Applaus-Emojies und Nachahmungsversprechen erhalten. Die Antwortnachrichten enthielten teils persönliche Empfindungen über den eigenen Umgang mit virtueller Kommunikation und Erfahrungsberichte über das testweise "Absetzen" von WhatsApp und Co. Ich hatte daraufhin das Gefühl, dass ich mit meinem Erleben nicht alleine bin. Das merke ich auch immer wieder, wenn ich mit Menschen über dieses Thema spreche.

Meine Freundin setzt den Blinker zum Abfahren von der Autobahn. Wir haben beide noch nicht deinstalliert, wieso, kann ich von meiner Warte aus noch nicht genau beantworten. Ich kann nur beobachten und feststellen, dass ich WhatsApp nur noch selten öffne und wenn, mich quäle zurückzuschreiben.

Lasst uns am besten telefonieren oder treffen - ich habs nicht so mit dem Tippen.

Eure

© 2020 by Stefanie Kirsch

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